Neues Projektmanagement für die Ökomodellregion gesucht

Die Ökomodellregion Fränkische Schweiz geht in eine Verlängerung. Zum 1.1.2022 sollen zwei Projektmanager*innen eingestellt werden. Interesse? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Hier geht es zum vollständigen Stellenprofil.

Mehr Lebensmittel ökologisch produzieren und in der Region vermarkten – das ist das Ziel der sogenannten Öko-Modellregionen, von denen es bayernweit insgesamt 27 gibt. Sie wurden als Baustein des Landesprogramms BioRegio 2020 vom bayerischen Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten 2013 ins Leben gerufen und sollen mit ihren Projekten in der Region zu einer Verdopplung der Bio-Produktion beitragen.

Seit Sommer 2019 ist auch die Fränkische Schweiz als Ökomodellregion ausgezeichnet.

Das Staatsministerium hat die Ökomodellregionen ausgelobt, um regionale Lebensmittelproduzenten und -handwerker zu unterstützen. Dabei spielt es zunächst einmal keine Rolle, ob die Betriebe ökologisch geführt sind oder nicht. Hauptsächliches Ziel aller Öko-Modellregionen ist es, Produzenten, Verarbeiter und Konsumenten der Region miteinander zu vernetzen.

Durch die Stärkung der regionalen Wertschöpfung entstehen vor allem für Landwirte und verarbeitende Betriebe große Chancen: Landwirte können zum Beispiel Großabnehmer finden, die durch eine regelmäßige Abnahme der Lebensmittel zu fairen Preisen ihr Einkommen dauerhaft sichern. Verarbeiter bekommen ihre Zutaten auf kurzem Wege und können mit der Regionalität ihrer Lebensmittel werben. Durch die enge Zusammenarbeit können Landwirte bei ihrer Arbeit mehr auf die Bedürfnisse der Großabnehmer eingehen. Die Beteiligung an der Öko-Modellregion beruht auf einer freiwilligen Teilnahme. Das entstehende Projektmanagement wird alle Interessierten kostenlos bei der Umsetzung von Projekten unterstützen, die die regionale Lebensmittelbranche stärken.

© Fränkische Schweiz AKTIV e. V.   ●   Marktplatz 18   ●   91320 Ebermannstadt   ●   09194/ 334 8828