2. Regionaler Genussmarkt

2. Regionaler Genussmarkt – ein kulinarisches Vergnügen auf dem Reifenberg

Der Duft von frischem Holzofenbrot, ein kühles Bier und Beisammensein unter freiem Himmel bei herrlichem Sonnenschein – der 2. Regionale Genussmarkt der ILE Fränkische Schweiz AKTIV war ein großer Erfolg. Nicht nur die traumhafte Kulisse an der Vexierkapelle, sondern auch die 20 Aussteller lockten zahlreiche Besucher auf den Markt. „Traumhaft ist der Blick von der Kapelle hinüber zum Walberla“, schwärmte Obstbauer Willi Schmidt, der als Aussteller wohl den besten Ausblick genießen konnte. Er hatte Cidre, Brände und Liköre in Bioqualität mit dabei.
Gleich neben seinem Stand sorgten die  Weilersbacher Musikanten für das musikalische Rahmenprogramm.

Die meisten Besucher erreichten den Reifenberg mit dem Shuttle der Reifenberger Feuerwehr. Oben angekommen warteten Pretzfelder Säfte, Bier der Brauerei Greif und  der „Siebenhaar-Spritz“, eine Kombination aus Pflaumenlikör und Apfel-Secco von der Brennerei Siebenhaar, auf die durstigen Besucher.

„Dieser Genussmarkt zeigt auf eindrucksvolle Weise die Vielfalt unserer wunderschönen Region“, freute sich Rosi Kraus, die als Vertretung für Landrat Dr. Ulm kurzfristig eingesprungen war.  Sie eröffnete gemeinsam mit Bürgermeister Marco Friepes und ILE-Managerin Corinna den genussvollen Tag.  Der Bürgermeister und die ILE-Managerin arbeiteten hier Hand in Hand. „Mit dem Genussmarkt wollen wir einerseits die Vielfalt unserer ILE-Region hervorheben und gleichzeitig auch die Vernetzung der Anbieter untereinander fördern“, erklärt ILE-Managerin Corinna Brauer. Und Bürgermeister Friepes ergänzt: „Wir wurden vom Erfolg überrollt und die vielen Besucher heute zeigen, wie wichtig solche Veranstaltungen für unsere Region sind.“

Der Bürgermeister stellte den Gästen seine einheimischen Betriebe vor – er ist stolz darauf, dass es in seinem Dorf noch drei Hofläden gibt. Zwei Betriebe davon sind biozertifiziert und daher auch im Einkaufsführer der Ökomodellregion Fränkische Schweiz. Diesen gab es auch am Stand bei  Ökomodellmanagerin Lisa Distler. 

Für die Besucher gab es gegrillte Burger vom Zebuhof Gath, Bratwürste am Stand des Hofladens Seiler und eingelegten Käse vom Obsthof Erlwein. Die Erlweins hatten die ganze Produktvielfalt ihres Hofladen eingepackt – neben dem beliebten Käse gab es auch frische Äpfel, Marmeladen und Fruchtessige. Christina Haas und ihre Waldbademeisterinnen boten Crepe mit frischen Wildkräutern – extra für diesen Tag hatten sie 23 Wildkräuter gesammelt. Birgit Amon von Biggis Spezialitäten aus Weilersbach servierte selbstgebackenen Kuchen im Glas.

Die Confiserie Pieger aus Schlaifhausen hatte ihre preisgekrönten Himbeer-Trüffel dabei und die Weilersbacher Vereine verwöhnten die Besucher mit selbstgebackenen Kuchen und Torten.  

Neu auf dem Genussmarkt war die Chilimanufaktur aus Heroldsbach. Rund 15 verschiedene Chilisorten hatte Wilma El Daly zum Verkosten mit dabei.

Viele Besucher schätzten das umfangreiche Kultur- und Kinderprogramm.   Am Stand des Naturparks Fränkische Schweiz – Frankenjura entstanden unter der Anleitung von Naturparkranger „Jonny“ Johannes Stempfer Postkarten aus Naturmaterialien. Am Glücksrad des Imkers Toni Herzing konnten Kinder ihr Bienenwissen testen, am Stand der Alten Posthalterei aus Aufseß übten sich die Kinder im Schnürenfilzen und es entstanden farbenfrohe Armbänder. Die Streuobstbeauftragte des Landkreises Forchheim Claudia Munker hatte sich für die Kinder ein Streuobstquiz überlegt. Bei der Reifenberger Feuerwehr testeten die Kinder mit der Kübelspritze, wie sich ein Feuer löschen lässt.

Extra für den Genussmarkt hatte Kirchenpfleger Martin Kraus die Vexierkapelle geöffnet. Mit seinen Kirchenführungen gab er einen guten Einblick in die Geschichte der kleinen Kapelle, die aufgrund ihrer malerischen Lage auch sehr beliebt bei Hochzeitspaaren ist.

Waldpädagogin Sibylle Appoldt war heute am Stand des Jugendhauses Burg Feuerstein anzutreffen. Sie ist oft in Wald und Flur unterwegs und zeigte auf ihren drei Führungen Nutz- und Essbares aus dem Wald. Unter ihrer Anleitung übten sich die Kinder außerdem darin, Grillanzünder aus Bienenwachs und „Butzeln“ (Kiefernzapfen) zu fertigen.

Highlight war für viele der Stand des Vereins der Hobbybrauer rund um Walter Simon. Walter gibt seit 30 Jahren an den unterschiedlichsten Orten in der Fränkischen Schweiz traditionelle Braukurse, heute braute er gemeinsam mit seinem kleinen Team wie in alten Zeiten über dem Holzfeuer.

Um die regionale Identität zu stärken, hatten die ILE-Managerinnen sich einen Aufruf zur fränkischen Tracht überlegt: Jeder, der in fränkischer Tracht kam, wurde  auf ein Getränk am Stand der Pretzfelder Säfte eingeladen.

Die Weilersbacher Fotografin Pia Obenauf begleitete den Tag fotografisch.

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